Unsauberkeit bei Katzen durch psychische Traumata

In meiner Praxis erlebe ich immer wieder Katzen, die ein auffälliges Verhalten zeigen.

Am extremsten und unübersehbar für den Besitzer ist die Unsauberkeit.

Zuerst muss abgeklärt werden, ob es sich um Markieren oder tatsächlich um eine Unsauberkeit handelt.

Nun beginnt die detaillierte Ursachenforschung mit dem Besitzer. Dabei stoße ich inzwischen immer wieder auf Katzen, die in ihrer frühesten Kindheit ein für sie schlimmes Erlebnis hatten und denen dadurch die nötige Sicherheit in ihrem Leben fehlt.

Die Auslöser für die Unsauberkeit kommen überall in unserem täglichen Leben vor. 

Mal sind wir nicht ausreichend zuhause, dann gibt es wieder laute Geräusche oder – wenn auch nur kleine – Veränderungen. In der Regel nehmen wir dies in unserem Alltag gar nicht wahr.

Für unsere Katze fühlen sich solche Situationen jedoch „komisch“ und manchmal sogar bedrohlich an. Sie hat Stress und wird unter Umständen unsauber.

Die besten Erfahrungen habe ich hierbei mit homöopathischen Mitteln gemacht, die das Erlebte aufgreifen und die Katzen stabilisieren, so dass diese dann mit der Zeit lernen, besser mit der Situation zurechtzukommen. 

Augenentzündungen

In der Regel kennen wir Augenerkrankungen wie Gerstenkörner, die Bindehautentzündung (Konjunktivitis) und beispielsweise den Grauen Star. 

Jedoch gibt es weitere Erkrankungen wie z. B. eine Entzündung des Tränenkanals, die Lidrandentzündung und die Konjunktivitis Follikularis (Nickhautfollikel), die sehr schmerzhaft sein können und darüber hinaus auch die Lebensqualität stark beeinträchtigen.

Meine erste Wahl in diesen Fällen sind homöopathische Mittel. 

Entsprechende akute Mittel können schnell wirken und Linderung bringen.

Akute Hauterkrankungen

Die Haut ist ein wichtiger Teil unseres Immunsystems.

Die Ursachen für Erkrankungen (darunter Allergien, Ekzeme, Hautpilzerkrankungen, Parasiten wie Grasmilben) sind sehr vielfältig und treten das ganze Jahr über auf.

Oft kommt es neben Hautausschlägen auch zu Entzündungen und Juckreiz.

Homöopathische Mittel können hier wertvolle Dienste leisten.

Außerdem verwende ich in diesen Fällen gerne Pflanzenöle – es gibt viele, die neben dem bekannten Kokosöl in Frage kommen.

Zahlreiche dieser Pflanzenöl haben unter anderem eine antientzündliche Wirkung, können den Feuchtigkeitshaushalt der Haut stabilisieren und helfen bei ihrer Regeneration.

Darunter sind auch viele für Katzen gut verträglich.

Scheinträchtigkeit

Bei der Scheinträchtigkeit handelt es sich um eine hormonelle Störung.

Sie ist für das Tier und für den Halter oft sehr belastend. Es können Symptome wie Milchbildung, Appetitlosigkeit bis hin zu psychischen Verhaltensauffälligkeiten auftreten. Eine Behandlung ist daher empfehlenswert, um das hormonelle Ungleichgewicht zu beheben.

In Frage kommen verschiedene Therapien, beispielsweise eine Therapie mit Vitalpilzen (Mykotherapie), klassische Homöopathie oder eine Therapie mit Pflanzenessenzen (Spagyrik*).

Welche Therapie die effektivste ist, muss im Einzelfall im Gespräch mit dem Halter geklärt werden. 

Bei einer erfolgreichen Behandlung bilden sich die Symptome häufig völlig zurück.

* Spagyrik: z. B. Pflanzenessenzen, behandelt wird mit individuellen Mischungen

Ältere Tiere, Unterstützung des Immunsystems und Entgiftung

Gerade ältere Tiere haben häufig chronische Krankheiten oder wiederkehrende Symptome, die sich schulmedizinisch nicht erfolgreich behandeln lassen. 

Eine Unterstützung des Immunsystems kann hier häufig helfen, insbesondere wenn das Tier in der Vergangenheit Medikamente wie Antibiotika, Kortison oder Schmerzmittel bekommen hat. 

Insbesondere die Inhaltsstoffe der Vitalpilze (Mykotherapie) können hierbei einen wertvollen Beitrag leisten. Nach einer entsprechenden individuellen Behandlung, können Sie eine deutliche Verbesserung bringen oder die Symptome ganz verschwinden lassen. 

Verhaltensauffälligkeiten bei Trauer und Kummer durch Krankheit oder Tod eines Artgenossen oder des Menschen

Nicht alle Tiere kommen mit den Veränderungen durch den Tod oder die Krankheit eines Artgenossen oder des geliebten Menschen klar. Häufig leiden sie sehr unter den neuen Gegebenheiten und entwickeln Symptome wie Antriebslosigkeit, Fressunlust, Unsauberkeit oder Aggressivität

Ist die Ursache erst einmal erkannt, kann man dem Tier sehr häufig mit einer entsprechenden Therapie helfen, mit der neuen Situation besser klar zu kommen. Dadurch bilden sich die auffälligen Verhaltensweisen zurück. 

Hierfür kommen als Therapie die klassische Homöopathie oder eine individuelle Mischung aus Pflanzenessenzen (Spagyrik) in Frage, eventuell auch eine Therapie mit Bachblüten. Oft verschwinden die Störungen komplett.